Autor: Berit

  • PADDLA! im Sjöhistoriska: Paddelgeschichte trifft Stockholm heute

    PADDLA! im Sjöhistoriska: Paddelgeschichte trifft Stockholm heute

    Am 22. Mai eröffnet das Sjöhistoriska Museum in Stockholm seine neue Ausstellung PADDLA!. Sie handelt von der Geschichte des Paddelns, von der Freiheit auf dem Wasser und von der Verantwortung, die dazugehört, wenn mehr Menschen mit Kajak, Kanu und SUP aufs Wasser gehen.

    Für uns bei LEK MER ist das besonders schön. Emil ist in der Ausstellung mit kurzen Technik- und Sicherheitsfilmen zu sehen. Dort zeigen wir Grundlagen: wie man ruhig in ein Kajak ein- und aussteigt, entspannt paddelt und typische Situationen auf dem Wasser meistert.

    Warum eine Paddelausstellung in Stockholm genau richtig ist

    Paddeln wird oft als Aktivität gesehen, die man an einem warmen Sommertag bucht. Eigentlich ist es aber mehr als das.

    Es geht darum, wie wir uns durch die Stadt bewegen, wie wir dem Wasser nahekommen und wie wir lernen, die Natur zu nutzen, ohne sie als selbstverständlich zu betrachten. In Stockholm ist das besonders deutlich. Das Wasser gehört hier zum Alltag, aber für viele braucht es trotzdem einen ersten Schritt, bevor eine Tour selbstverständlich wirkt.

    Deshalb ist es schön, dass das Sjöhistoriska eine Ausstellung macht, die nicht nur Gegenstände und Geschichte zeigt, sondern auch das Gefühl, den Körper und die Verantwortung beim Paddeln einbezieht.

    Darum geht es bei PADDLA!

    Laut Sjöhistoriska folgt die Ausstellung dem Paddeln von langen historischen Fahrten bis zum heutigen Outdoor-Leben. Besucher können unter anderem ein Kajak packen, ihre Balance testen und in eine Klangwelt aus dem Zeltleben eintauchen.

    Das ist eine gute Kombination. Paddeln ist einfach und schwierig zugleich. Einfach ist es, aufs Wasser zu kommen. Schwieriger ist es, Wetter, Reserven, Technik und Verantwortung so gut zu verstehen, dass die Tour sicher und schön wird.

    Kleine technische Dinge machen einen großen Unterschied

    In der Ausstellung gibt es kurze Filme, in denen Emil grundlegende Paddeltechnik und Sicherheit zeigt. Das sind Dinge, die vom Ufer aus klein wirken können, aber im Kajak einen großen Unterschied machen.

    Wie steigt man ohne Stress ein? Wie nutzt man einen Bogenschlag zum Drehen? Wie hilft man einer paddelnden Begleitung nach einer Kenterung? Wie werden die Bewegungen ruhig statt ruckartig?

    Genau diese Art von Wissen versuchen wir unseren Gästen jeden Tag mitzugeben. Nicht, weil alle fortgeschrittene Paddler werden müssen, sondern weil sicherere Paddler ein besseres Erlebnis haben.

    Vom Museumssaal aufs Wasser

    Eine gute Ausstellung kann Lust machen, etwas selbst auszuprobieren. Nach einer Weile zwischen Geschichten, Ausrüstung und Filmen ist es naheliegend, selbst aufs Wasser zu wollen.

    Unser Rat ist einfach: Beginne auf einem Niveau, das zum Wetter, zu deiner Erfahrung und zu deiner Tagesform passt. Wähle beim ersten Mal ruhiges Wasser. Höre auf die Hinweise des Personals. Nimm an einem Kurs oder einer geführten Tour teil, wenn du unsicher bist. Und wenn der Wind zu stark ist, ist Umbuchen besser, als eine Tour zu erzwingen, die nicht gut wird.

    Paddeln soll lebendig sein, aber kein Glücksspiel.

    Möchtest du nach dem Besuch paddeln?

    Wenn PADDLA! dich neugierig macht, selbst aufs Wasser zu gehen, helfen wir dir gern. Bei uns kannst du in Stockholm ein Kajak mieten, von Eden bei Smedsudden oder von Pampas aus. Du kannst auch einen Kajakkurs oder eine geführte Tour wählen, wenn du mehr Unterstützung möchtest.

    Das Wichtigste ist nicht, groß anzufangen. Das Wichtigste ist, sicher anzufangen.

    Besuche gern zuerst PADDLA! im Sjöhistoriska. Danach sehen wir uns auf dem Wasser, wenn Wetter und Bedingungen passen.